2017-06 Hjo

Es ist der 9. Juni. Mats Geburtstag, dieses Jahr der 63. Ich habe mir einen Tag freigenommen, damit wir gemeinsam etwas unternehmen können. Das Wetter soll einigermassen gut werden und wir haben Appetit auf Spargel. Ein Besuch in Hjo kommt da gelegen, denn dort gibt es einen Spargelbauer (mit deutschen Wurzeln, was sonst).
Hjo ist ein kleines Städtchen am Westufer des Vättern und hat einen sehr pittoresken Hafen und einen Ortskern mit alten Holzvillen.

Ein paar Bilder.

 

2017-05 Barcelona im Mai

Am Himmelfahrtswochende hatte ich die Gelegenheit, mit meinen neuen Kollegen Barcelona zu besuchen. Wir hatten traumhaftes Wetter und ein Pflichtprogramm, das sich in Grenzen hielt. Mein neuer Arbeitgeber hat sich ganz schön ins Zeug gelegt mit opulenten Abendessen und einer geführten Stadtrundfahrt mit E-bikes für jeden, wir waren 14 Personen. Unser Hotel lag unweit vom Strand entfernt, so dass ich zweimal morgens früh die Füsse im Mittelmeer baden konnte.

Seht Euch gern meine Bilder an.

Ein paar Fakten zu Gaudi – Antoni Gaudi, spanischer Architekt und Vertreter des Modernismus, wurde im Jahr 1852 geboren und starb im Jahr 1926. Aufgrund einer rheumatischen Erkrankung im Kindesalter, konnte er nicht mit anderen Kindern spielen, sondern beobachtete die Natur. Durch seinen Vater und Großvater, die beide Kupferschmiede waren, lernte er viel über geometrische Formen. Er war kein guter Schüler, zeichnete sich aber durch kreative Skizzen aus. Organische Formen von Flora und Fauna kennzeichnen seinen einzigartigen Stil.

Seine Projekte brachten Schmiede-, Mosaik- und Glaskunst sowie das Tischlerhandwerk in Spanien und auch in Europa zu neuen Höhen.
In seinen Baukonstruktionen verwendete Gaudi oft das Hängemodellprinzip für die tragenden Bauteile. In Gewölben entstehen nur Druckkräfte, so dass keine komplizierten mathematischen Berechnungen erforderlich sind und das Projekt mit minimalem Materialaufwand realisiert werden kann. Diese Bauform wird als katalanisches Gewölbe bezeichnet.

 

2017-02 Ein Samstag im Februar

Zu Hause war es grau und neblig, also die ideale Gelegenheit für einen Ausflug. In Jönköping begann sich der Nebel bereits zu lichten und entlang des Vättern hatten wir den schönsten Sonnenschein, wenn auch nur +1 Grad.
Für Motorcrossfans war Kaxholmen der ”place to be”. Dort fand auf dem zugefrorenen Landsee ein Eiscrossrennen statt. Ein ziemlicher Lärm, aber ist ja nicht jeden Tag.
Ein Halt beim Eko-Café in Uppgrenna ist nie verkehrt.

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2016-11 Schloss Kalmar

Zwar waren wir schonmal im Schloss Kalmar, allerdings ist das schon viele Jahre her. Heute waren wir zum ersten Mal auf dem Weihnachtsmarkt im Schloss.

Am Eingang zum Schloss riecht es schon nach gebrannten Mandeln und anderen Leckereien. Ein Hauch von Historie weht durch die dicken Gemäuer. Im 12. Jahrhundert als Festung erbaut wuchs mit dem Bau weiterer Gebäude innerhalb der Burgmauern Kalmar Schloss heran. Später erfolgten dann weitere An- und Umbauten, die dem Schloss seinen Renaissancestil verliehen. Des weiteren wurde eine neue Ringmauer mit vier Türmen errichtet. Ab dem 17. Jahrhundert diente Schloss Kalmar nicht mehr als Königssitz und wurde ziemlich vernachlässigt. Daher ist es seit seiner Renovierung heute auch nur spärlich möbliert. Man bekommt aber einen guten Einblick in die Wehrhaftigkeit der einstigen Schlossbewohner.

Meine Bilder von Schloss Kalmar

 

2016-10 Stockholm

In diesem Jahr läuft mein Pass ab und ich benötige einen neuen. Bei der Deutschen Botschaft in Stockholm musste ich dazu einen Antrag mit Passbildern, diversen Dokumenten und Fingerabdrücken persönlich abliefern. Das war mal wieder eine Gelegenheit für einen Großstadtbesuch. Bei grauem Himmel und hoher Luftfeuchtigkeit haben wir anschließend im Kaknästurm zu Mittag gegessen und ein paar Fotos aus luftiger Höhe gemacht.

 

2016-09 Erntefest auf Öland

Das Erntefest auf Öland ist das grösste in ganz Schweden und für uns als begeisterte Ölandbesucher ein Muss. Wir beginnen meistens mit einem Einkauf im Hofladen von Allgutsrum, wo es ausser frischem Gemüse auch die leckeren Ottohörnchen gibt (Eis, das in Blekinge hergestellt wird). Öland ist recht lang mit 137 km, daher haben wir uns auf den südlichen Teil beschränkt. Oft sieht man die Küste nur in mindestens 1 km Abstand, aber vom ”Langen Jan” in Ottenby hat man eine tolle Aussicht und die Reihendörfer an der Ostküste sind sehr pittoresk. Die vielen Hofläden, Künstlerateliers und Gartencafés laden zum Verweilen ein.

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2016-08 Öland im Sommer

Wenn bei uns schlechtes Wetter angesagt ist unternehmen wir manchmal einen Ausflug nach Öland. Da scheint dann meistens die Sonne, wie auch diesmal. Bei jedem Ausflug gibt es etwas Neues zu entdecken. Diesmal haben wir u.a. einen Abstecher zum Schloss Borgholm (Bild oben) gemacht, das nie fertig gebaut wurde. Hier gibt es eine tolle Luftaufnahme des Schlosses.

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2016-08 Die neue schwedische Ferienhausarchitektur

Mit schwedischen Sommarhäusern verbindet man oft die traditionellen roten Holzhäuser mit weißen Kanten.  Die meisten Ferienhäuser entsprechen auch heute noch dieser Tradition; es werden aber auch neue Wege in der Ferienhausarchitektur beschritten.

Der neue Trend bei Ferienhäusern

Warum Schwedenrot oder Falunrot? Das Farbpigment Falunrot war ein Nebenprodukt des Kupferbergbaus in Falun und wurde ab dem 16. Jahrhundert als Außenanstrich sehr beliebt. Aufgrund des enthaltenen Eisenvitriols wirkt die Beschichtung holzkonservierend und gab den in Schweden vorherrschenden Holzhäusern eine Farbe, die an die Backsteinbauten wohlhabender Mitteleuropäer erinnerte.

 

2016-02 Schwedisches Wintervergnügen

Sobald es mehrere Tage gefroren hat und das Eis im Winter trägt, hält es den Schweden nicht länger auf dem Sofa. Dann kommt der alte Jäger- und Sammlertrieb durch und man geht auf Nahrungsbeschaffung: Eisangeln auf dem zugefrorenen See. Noch cooler ist es natürlich, mit dem Auto über’s Eis zu fahren wenn’s dick genug ist.
Das ist ein Ereignis für Familie und Freunde. Es wird ein Feuer angezündet und gegrillt, und man verbringt ein paar schöne Stunden miteinander wie hier auf dem Herrestadsee.

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2015-12 Unterwegs

Die Gemeinde Vaggeryd hat sich zwischen Byarum und Krängsberg ein Wahrzeichen gegönnt: Eine Skulpur in Form von drei Ameisen in rostfreiem Stahl mit dem Titel ”Unterwegs” schmückt seit März 2015 die schwedische Autobahn E4 30 km vor Jönköping. Die genaue Bedeutung ist nicht ganz klar, jedoch soll die Skulpur Ausdruck für Vaggeryds Vision sein, nach der man ein Ort der Möglichkeiten sein will, wo Lust die treibende Kraft und Freude ansteckend sind. Nachts ist die Skulptur beleuchtet und wird wirklich zum Hingucker.

Künstler: Annika Oskarsson och Thomas Nordström.

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